Frühere Geräte

Der Beobachtungsstandort

Vom Sommer 2003 bis zum Sommer 2008 beobachtete ich aus einer Gartensternwarte, die ich nach der Anleitung von Dr. Rostek (s. SuW 2/2001) aus einem Gerätehaus erstellt hatte. Das Dach war teilbar und verschiebbar und konnte bei Bedarf auch nach unten abgeklappt werden. Die Erfahrungen mit dem umgebauten Gerätehaus waren gut und ich kann es nur weiterempfehlen. Für den Umbau sind jedoch Schlosserarbeiten wie Schweißen, Bohren usw. erforderlich, für die ich doch mehr Zeit benötigte als ich eingeplant hatte.
Aufgrund der benachbarten Bäume war ein Standortwechsel erforderlich. In diesem Zusammenhang habe ich mich für eine gebrauchte Kuppel entschieden, die vor allen Dingen etwas mehr Platz bietet.

Teleskope und die Montierung

Sieben Jahre (bis 2006) hatte ich mit folgendem Teleskop und folgender Montierung sehr gute Erfahrungen gemacht: (s. auch nebenstehendes Bild):

Ein Maksutov Newton - Teleskop vom russischen Hersteller INTES MICRO MN 76 mit 7’’ Öffnung bei f/6,2. Nach dem Ersetzen des völlig unzureichen- den Auszugs und einer Neujustierung des Teleskops, wurden meine Erwartungen mehr als erfüllt. Die Kontrastleistung war, vermutlich durch die geringe Obstruktion von 20%, erstaunlich, was sich besonders bei der Planetenbeobachtung bemerkbar machte. Doppelsterne wie Zeta Bootes, 14 Orion und Zeta Cancer (im Bereich 0,7’’) konnten mit Lücke getrennt werden.
 
Eine Losmandy G - 11 Montierung, die man zur Fotografie auch benötigte, da das MN 76 ca. 13 kg wog.

Vor dem Borg Refraktor setzte ich ein  4 Zöller Refraktor Skywatcher mit 500 mm Brennweite ein.

CCD - Kameras

Meine erste Kamera (bis 2005) war eine ‘one shot colour` CCD Kamera von Starlight Xpress vom Typ MX7-C. Sie hatte ein CCD Chip Sony ICX249AK mit 752 x 582 Pixel der Größe 8,6 uM x 8,3 uM, was eine Fläche von 6,47 mm x 4,83 mm ergibt. 

Von 2005 bis 2009 verwendete ich eine Starlight Xpress vom Typ SXV-H9C mit 1392 x 1040 Pixel der Größe 6,45 uM x 6,45 uM (s. links). Dunkelbilder waren bei dieser Kamera nicht mehr erforderlich. Zur Nachführung wurde der SXV-Autoguider eingesetzt. Mit dieser Ausstattung war ich sehr zufrieden, allerdings werden heute aufgrund der technologischen Entwicklung zunehmend Kameras mit größeren Chipflächen verwendet.
 

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